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Auftaktveranstaltung der Europäischen Akademie Berlin an der RFGS

16.05.2010

Prof. Dr. Stratenschulte von der Europäischen Akademie Berlin erläuterte anlässlich der Auftaktveranstaltung der Europäischen Akademie Berlin, wie es im Herbst 2008 zu einer Wirtschafts- und Finanzkrise kommen konnte, was dies in einer globalisierten Welt bedeutet, was die Europäische Union dazu meint und wieso die Griechenlandkrise nicht die letzte gewesen sein wird.

Gestaunt wurde, als jeder einen 500,00 Euroschein erhielt und Prof. Dr. Stratenschulte großzügig Kredite vergab. Für letztere musste zwar ein Schuldschein unterschrieben werden und es fielen 3 % Zinsen an, aber plötzlich war man reich. Außerdem wurden Bonds verkauft, die sehr hohe Gewinne abwerfen würden.

Was macht es da schon, dass vielleicht eine der in einem verschlossenen Briefumschlag enthaltenen fünf Forderungen faul ist?

Wie das mit den Leerverkäufen funktioniert, weiß spätestens seit Montagabend nicht mehr nur der berühmteste Geheimagent der Welt, auch wenn er es in Casino Royale bereits 2006 eindrucksvoll demonstriert. 

Geiz ist geil und Gier ist menschlich? Da konnten die Teilnehmer eigentlich nur zustimmen. Oder??? Hatten sie nicht heute früh ihren Kaffee bei Starbucks gekauft und damit einen Schritt in die richtige Richtung getan? Denn ethisches Verhalten ist nicht unökonomisch, sondern langfristig krisenprophylaktisch.

„Wir haben ’ne Krise“ – Auswirkungen, Herausforderungen, Lösungsansätze eine Veranstaltung der Bundesregierung, dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission, durchgeführt von der Europäischen Akademie Berlin an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule am 10. Mai 2010.