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Alle Jahre wieder

Teambuilding am TG

30.09.2014

... Die Mischung aus Vorfreude und Neugierde auf das Bevorstehende ist deutlich spürbar. Fragen wie: "Welche Erwartungen haben die Lehrer?", "Was kommt in den bekannten als auch neuen Fächern auf mich zu?" oder "Werde ich neue Freunde finden?" sind deutlich von den Mienen der Schüler abzulesen. Die Klassenlehrer, Herr Przybilla und ich, nehmen daher die Aufgabe sehr ernst, den Start in die bisher noch unbekannte Schule so angenehm wie möglich zu gestalten. Die ersten Stunden sind noch mit allerhand Organisatorischen gefüllt, aber am Dienstag pünktlich um acht Uhr bietet sich die erste Möglichkeit, sich näher kennenzulernen. Beim Frühstück mit einer reichen Auswahl an unterschiedlichen Käsesorten und vorzüglich schmeckenden, selbst gemachten Marmeladen werden erste Bekanntschaften geknüpft und das Eis mit Kaffee und Roibusch Tee zum schmelzen gebracht. Die ausgelassene Stimmung wird genutzt, um Fotos für die Schülerlisten zu erstellen. Schnell ist schließlich das Frühstück aufgeräumt und die Klasse bereit für die nächste Aufgabe. Die Schüler gehen zu zweit zusammen und haben 10 Minuten Zeit, sich gegenseitig über ihre Hobbies, Geschwister und Wohnort auszufragen. Anschließend stellen sie ihren Partner der Klasse vor. Die aufflammende Diskussion über unterschiedliche Spiel-Konsolen Gewohnheiten schadet glücklicherweise nicht der Klassengemeinschaft.

Um den Austausch zu fördern werden neue Gruppen eingeteilt um die anstehende Aufgabe zu bewältigen. Ein Wasserturm soll aus einem DINA3 Blatt mit Hilfe von Klebstoff und Scheren gebaut werden. Der "Wasserbehälter" muss sich 10 cm über dem Boden befindet und 1 Kilogramm Sand aufnehmen können. Die SchülerInnen gehen zusammen und Ideen werden ausgetauscht. Papier wird in kunstvolle Formen zerschnitten und Klebstoff an den Klebestellen aufgetragen. Anschließend werden alle Konstruktionen getestet und mit Sand gefüllt. Die Spannung steigt und manch waghalsige Konstruktion bricht unter dem Gewicht des Sandes zusammen. Es bewährten sich schließlich die Trichterkonstruktion und das Säulenmodell, die dem gesamten Gewicht des Sandes standhielten.

Nach ein paar weiteren, organisatorischen Dinge ist auch schon wieder Mittagszeit und das gemeinsame Mittagessen in der Uni Mensa findet großen Anklang.

Zwei schöne Einführungstage gehen zu Ende, doch die erste Anspannung scheint überwunden. Die Schüler machen einen zufriedenen Eindruck und auch Herrn Przybilla und mir haben die Einführungstage eine Menge Spaß gemacht.

Thomas Schnell (Klassenlehrer TG11/2)

Fotos: Jörg Przybilla (Klassenlehrer TG 11/2)