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(Vor-)Weihnachtliches Wild-West

13.01.2015

...Und beide Parteien mussten ihr Kommen keineswegs bereuen - im Gegenteil. Es entwickelte sich vor vollen Rängenein riesiges Spektakel mit 24 teilnehmenden Mannschaften aus den Klassen 10 bis 12 einschließlich eines Sportlehrerteams.

So gruben dann die Appa Hatschi ihr sportliches Kriegsbeil aus und kämpften mit den Daltons, die Schwarzen Adler gegen Winnetouch und die Djangos gegen die Big Guns. Wer aber mit einem Tohuwabohu mit wilden Ballwechseln auf den Spielfeldern gerechnet hatte, wurde sehr schnell eines Besseren belehrt. Vielmehr zeigten die Wild-West-Akteure taktisch geprägte Scharmützel in bewährter Quattrovolleyballmanier (4:4). Und dabei galt trotz allem Ehrgeiz immer die Maxime „Fair geht vor“, sodass strittige Situationen von den Akteuren im sportlichen Miteinander gelöst wurden und auf Maßnahmen wie „Kriegsbeil begraben“ oder „Friedenspfeife rauchen“ völlig verzichtet werden konnte. Bei einem anschließenden Stelldichein mit Kaffee und Kuchen (alle selbstgebacken – grandios - nochmals vielen Dank) bestand dann die Möglichkeit im friedlichen Beisammensein das Spiel gemeinsam Revue passieren zu lassen. Die Cafeteria als (H)Ort der Entspannung stand offensichtlich in krassem Gegensatz zum Regietisch. Dort nämlich blieb den Verantwortlichen kaum Zeit, Luft zu holen (geschweige sich den Schweiß von der Stirn zu wischen). Dieses Schüler-Trio (Klasse 12/1) war nämlich permanent mit Rechenarbeit und Koordinationsaufgaben beschäftigt. Da sie dies mit Bravour erledigten, war auf der Grundlage des Schweizer-Turniersystems sichergestellt, dass gleichstarke Mannschaften in der jeweils folgenden Runde aufeinandertrafen. Nach vier Spielrunden kristallisierte sich heraus, dass man mit den Sheriffs (Lehrerteam) immer rechnen sollte. Mochten sie auch nicht mehr so schnell sein wie die Lucky Lukes, möglicherweise fehlte ihnen auch die Geschmeidigkeit der Schoschonen und die Schlagkraft der Bud Spencers, eines blieb gewiss: Sheriff bleibt Sheriff. Und diese halten sich bekanntermaßen an die alte Binsenweisheit: Behalte Kugel und Gegner beständig im Auge und schlage dann als Erster (zu). Mit dieser Taktik behielten sie zwar auch in der Endspielrunde um Platz eins die Oberhand, setzen sich dann bei der Wertung aber fairer Weise selbst außer Konkurrenz. Und so stand am Ende des Turniers das Team „Jolly Jumper“ (12/4) als bestes Schülerteam fest.

Auf den Podestplätzen folgten „Crazy Horse“ (11/4) sowie das Team „Tecumseh“ (oder in der Sprache des weißen Mannes: die duckenden Berglöwen) aus der Klasse 10. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden alle 24 Teams, welche durchweg großen Einsatz gezeigt hatten, mit kräftigem Händedruck samt Glückwunsch, Urkunde und einem kleinen Preis bedacht. Zum guten Schluss folgte von den noch zahlreich anwesenden Schülerinnen und Schüler in Form der Zuschauerkulisse sicherlich das schönste vorweihnachtliche Geschenk für alle beim Turnier Beteiligten: der große Schlussapplaus.

 

Tags zuvor hatten sich in der Gerhard-Graf-Halle bereits acht Mannschaften aus den Klassen 13 –einschließlich eines Lehrerteams- zum Schlagabtausch in der großen Spielvariante (6:6) eingefunden gehabt. In zwei Gewinnsätzen dauernden Spielen zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr über die letzten drei Schuljahre erworbenes Können. Infolgedessen wurde höchst ansehnliches Volleyballspiel mit intensiven Ballwechseln geboten, das Zuschauer und Akteure gleichermaßen begeisterte. Da durchweg fast gleichstarke Mannschaften aufeinandertrafen, welche sich immer wieder alles abverlangten, entsponnen sich sportlich verbissene Kämpfe um jeden Ball. Letztendlich führte auch bei dieser Veranstaltung kein Weg am Lehrerteam vorbei, denn dies sicherte sich auch hier souverän den ersten Platz und auf Platz zwei folgte dann das Schüler-Team aus der Klasse 13/2. Den dritten Platz heimste das Team aus der Klasse 13/1 ein, gefolgt von dem zweiten Team aus der Klasse 13/2. Nachdem bei der Siegerehrung die Urkunden und Preise an die Mannschaften verteilt worden waren, blieb die Gewissheit: In der nächsten Adventszeit wieder auf ein Neues.

 Fotos vom Turnier unter Bildergalerien