Brauprojekt der 10.Klassen

24.09.2018

Fachbereiche Chemie und Biologie  mit den beiden 10. Klassen Bier gebraut...

Die Idee zu diesem fächerübergreifenden Projekt entstand vor drei Jahren und schnell waren mit der Unterstützung der Schule auch die nötigen Brauutensilien beschafft. Die Rohstoffe bekommt die Gewerbeschule von der Staatsbrauerei Rothaus, die uns bisher auch in jedem Jahr zu einer Besichtigung empfangen hat (siehe Beitrag Ausflug nach Rothaus).

 

 


Wir arbeiten mit einfachen Einkochtöpfen und Braueimern aus Kunststoff, haben uns in der Zwischenzeit Schrotmühlen angeschafft und den Prozess von Jahr zu Jahr optimiert. Für das Maischen und Brauen benötigen wir für jede Klasse immer einen ganzen Tag, an dem dann auch im gesamten Schulhaus der Malzduft wabert. Nach dem Brauen muss die fertige Würze gären, dies geschieht in einem Kellerraum der Schule, der zwar nicht so kalt ist, wie die Tanks in Rothaus, aber offenbar gut genug!

Daher ist es immer wieder erstaunlich, wenn nach den zeitlich aufwändigen aber gut nachvollziehbaren Arbeitsschritten ein richtig gutes und immer wieder neues Bier entsteht. 

 

 

 

Führung Rothaus,

Um 8:30 Uhr ging es für die 10/1 und 10/2 der Richard Fehrenbach Gewerbeschule, mit einem gemieteten Doppeldecker Richtung Rothaus im Schwarzwald. Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die nacheinander die werkseigene Kläranlage besichtigen durften. Es war interessant zu sehen wie die großen Mengen sämtlicher Abwässer der Brauerei dort geklärt werden. Dann ging es zu Fuß weiter in Richtung Brauerei. Dort angekommen gab es einen kurzen Halt im Rothaus Souvenirshop.

Anschließend wurden wir mit einer deftige Mahlzeit in der Rothaus Wirtschaft verköstigt. Es wurden Spätzle mit Biergulasch und Rotkraut serviert. Gestärkt ging es weiter zur Besichtigung der Brauanlagen. Dort konnten wir, obwohl sonst für die Öffentlichkeit gesperrt, das Einmaischen und Würzekochen in den großen Kupferkesseln beobachten.

Als Höhepunkt des Tages durften wir aus einem 180.000 Liter Fass minus 3 Grad kaltes Bier probieren, als die Lehrer kurz weggeschaut haben ;-). Kurz darauf wurden wir von Herrn Strecker, der uns durch die Brauerei führte, auf eine Dachterrasse geleitet von der aus wir das gesamte Gelände betrachten konnten. Etwas später besichtigten wir die gigantische Abfüllanlage der Brauerei. Herr Strecker hat uns während der Führung alles anschaulich erklärt und ist auf unsere Fragen eingegangen.

Am Ende der Führung wurden wir von Herrn Strecker gebeten, in unserem Bericht zu erwähnen, dass man das Aluminium am Flaschenhals der Rothausbiere dran lassen soll, da das Aluminium von Rothaus vollständig Recycelt wird.

Die Führung bei Rothaus hat uns sehr gut gefallen und war ein schöner Abschluss unseres Bierbrauprojekts.