Erinnern für die Zukunft

07.11.2018

Erinnern für die Zukunft- Novemberpogrome 1938“ statt, konzipiert als eine Kooperation zwischen der „Initiative Nazi-Terror gegen Jugendliche e. V. Berlin“ im Verbund mit „Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.“ und der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule.

 

Eröffnung

Am Donnerstag, den 8. November 2018 um 19:00 findet im Vortragssaal der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule die Eröffnung des Gedenkprojekts statt.

Nach einem Grußwort des Freiburger Oberbürgermeisters Martin Horn werden Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums Eindrücke ihrer Studienfahrt nach Auschwitz (Herbst 2018) schildern.

Den Hauptvortrag wird Herr Prof. Dr. Ulrich Herbert (Freiburg) halten: „Woher kam der Judenhass?“

Geladene Gäste

 Ausstellung

Im Zentrum des Gedenkprojekts steht die Ausstellung „Nazi-Terror gegen Jugendliche“, die 2015 mit großer Resonanz in der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg gezeigt wurde und die nun für den Zeitraum vom 8. November bis zum 14. Dezember im Foyer der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule und der Walter-Rathenau-Gewerbeschule zu sehen sein wird.

Die Ausstellung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Anmeldung für Gruppen auf www.rfgs.de/ausstellung

 

Vortragsreihe

Begleitend zur Ausstellung finden lokal- und regionalgeschichtliche Vorträge über den Nationalsozialismus statt. Die Vortragenden sind Historiker aus Freiburg und die Tochter einer Zeitzeugin.

Die Vorträge finden jeweils donnerstags um 19:00 im Vortragssaal der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule statt.

Die Vorträge sind öffentlich, der Eintritt ist frei.
Keine Anmeldung erforderlich, nähere Informationen auf www.rfgs.de

Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen

Ein ganz besonderer Teil des Gedenkprojekts ist die Begegnung mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Hierbei bietet sich die seltene Gelegenheit, Holocaust-Überlebenden zuzuhören und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Berichte über die persönlichen Erfahrungen mit dem antisemitischen und rassistischen Terror des Nationalsozialismus konfrontieren junge Menschen auf unmittelbare Weise mit der Geschichte. Die höchst unterschiedlichen Schicksale sind verbunden durch die Tatsache, überlebt zu haben.

Die Begegnungen finden in der Regel dienstags an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule, sowie mittwochs an der Gertrud-Luckner-
Gewerbeschule statt.

Anmeldung für Gruppen
auf www.rfgs.de/ausstellung

 

Flyer zur Ausstellung

Gesamtprogramm

 "Das mulmige Gefühl bleibt" Bericht von Moritz Neufeld im SONNTAG vom 4.11.2018