Leon Thomm qualifiziert sich für den Landeswettbewerb Jugend Forscht

11.03.2019

Leon Thomm qualifiziert sich für den Landeswettbewerb Jugend Forscht

Warum wird Software fast ausschließlich in textbasierten Programmiersprachen geschrieben, obwohl unser Gehirn mit graphischen Strukturen viel besser umgehen kann?

Getrieben von dieser Frage entstand Leon Thomms Jugend-Forscht-Beitrag "Entwicklung einer universellen graphischen Repräsentation von Quelltext". Leon besucht derzeit die Klasse 12 des Technischen Gymnasiums im Profil Informationstechnik an der RFGS.
Durch die Entwicklung einer Software gelang es ihm zu zeigen, dass sich Quellcode jeder denkbaren Programmiersprache in graphisch einprägsamen knoten-basierten Netzwerken  darstellen lässt.


Während sich visuelle Programmierung bisher nur in spezialisierten Nischen und in didaktischen Tools durchsetzen konnte, öffnet Leons Programm eine Perspektive auf die Möglichkeiten, Software im allgemeinen mit Hilfe von visuell dargestelltem Code zu entwickeln. Gemäß seiner Arbeit erleichtert eine solche gehirnfreundliche Ausgestaltung des Quellcodes die Wiedererkennung von Strukturen und das Debugging in hohem Maße.

Auch die Jugend-Forscht-Jury im Bereich Mathematik/Informatik war von Leons Software und seinem Blickwinkel auf die Welt der Programmiersprachen beeindruckt. Beim Regionalwettbewerb Südbaden am 14. und 15. März in der Sick-Arena in Freiburg verlieh sie ihm einen ersten Preis. Leon ist damit für den Landeswettbewerb vom 27.-29. März 2019 in Stuttgart qualifiziert.