Lernfabrik 4.0

31.01.2019

von rechts:  Michael Kleiner (Ministerialdirektor/Wirtschaftsministerium); Hermann Maier (Amtsleiter ASB Freiburg) Konrad W. Mollweide (Schulleiter), Andreas Grimm (Projektkoordinator)

 

Eine gelingende Digitalisierung ist wesentlicher Bestandteil einer wirtschaftlichen  wie auch gesellschaftlichen Weiterentwicklung.

Möglichst frühzeitig müssen Jugendliche und junge Erwachsen an das Thema herangeführt und gleichzeitig Erwachsene fortgebildet werden.

Mit der Überreichung des Zuwendungsbescheids des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg am 23.01.2019 in Stuttgart zur Einrichtung einer Lernfabrik 4.0 an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule in Freiburg verbunden mit den erheblichen Anstrengungen der Stadt Freiburg als Träger der Schule ebenso wie vielen Unterstützern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Handwerk wird es möglich, das Konzept einer Lernfabrik mit innovativen Techniken umzusetzen und damit den anstehenden Herausforderungen adäquat zu begegnen.

 

 

Wenn auch der Schwerpunkt auf der Automatisierungstechnik liegt, sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung auf alle in der Schule bereits vorhandenen und netzwerkfähigen Techniken ausgeweitet werden. Deshalb werden Komponenten aus modernen Produktionsabläufen wie beispielsweise digital erhobene Messdaten von Messsystemen, die Fertigung auf CNC-Maschinen, das Rapid Prototyping, CAD/CAM oder die digitale Verarbeitung unterschiedlichster Daten aus der Computertechnik oder dem Qualitätsmanagement integriert.

Das Konzept der Lernfabrik fügt sich nahtlos in die Digitalisierungsstrategie der Stadt Freiburg ein. Sie stellt einen idealen Showroom für neue und sich verändernde Berufsbilder in einer digitalisierten Arbeits- und Produktionsumgebung dar.  Zusätzlich werden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für das Handwerk und die Industrie realisiert.

Es ist vorgesehen, die geplante Fertigungsstraße in modularer Bauweise aufzubauen, sodass einzelne Stationen aus dem Prozess herausgenommen bzw. eingegliedert werden können. Die Stationen sollen jeweils mit einer automatisierbaren Fördertechnik ausgestattet werden, welche sich an allen Stationen wiederfindet, sodass es möglich ist,  auch gruppengleiche Aufgaben an der Anlage mit mehreren Schülerinnen und Schülern umzusetzen. Durch die verschiedenen Aufbauten der einzelnen Stationen können Aufgaben mit genau auf die Lernenden abgestimmten Anforderungsprofilen und Schwierigkeitsgraden bearbeitet werden.

 

 Fotos: Franziska Kaufmann

Quelle : https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/media/mid/foerderbescheide-fuer-lernfabriken-40/