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Filmprojekt Mord im Sanatorium

11.09.2020

...aus Freiburg, im Sommer vor versammeltem Publikum. Zahlreiche motivierte Schüler, Lehrer, Ehemalige und Bekannte, allesamt theaterbegeistert, sind jedes Jahr beteiligt. Zusammen werden Texte geschrieben, Szenen choreografiert, Musik ausgesucht. Es wird einTheaterstück präsentiert.

Doch in diesem Jahr blieben Bühne und Zuschauerraum leer. Die Corona-Pandemie und die geltenden Kontaktbeschränkungen, machten weder Auftritte noch Proben der Theatergruppe zusammen möglich. Eine große Enttäuschung, das Ensemble hatte sich bereits sehr auf das bevorstehende Theaterstück gefreut.  Plötzlich war alles abgesagt.

Zum Glück, fanden sich in kreativer Umgebung auch kreative Lösungen. Nach Wochen der Ratlosigkeit beschloss die Gruppe mehrheitlich, ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen. Einen Kurzfilm.

 

 

Unter Zeitdruck wurdet ein eigenes Drehbuch erarbeitet, Technik, Requisiten und Kostüme organisiert. Unter freiem Himmel wurde geprobt und die nötigen Rollen an Schauspieler vergeben.

Als Kulisse, es musste eine alte Villa sein, wurde nach geeigneten Drehorten im Dreisamtal gesucht. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, entdeckte man schließlich das Gebäude der Professur für Forstzoologie und Entomologie in Wittental.

Die Lage des alten Gebäudes , von weitem gut zu sehen, dennoch abgelegen und geschützt bot sich perfekt für die Filmaufnahmen an.

 

MORD IM SANATORIUM 1

Mit der Forstzoologischen Professur wurde man sich kurzfristig sehr schnell und unkompliziert über einen geeigneten Drehtermin einig. Bevor es los ging musste an viele Dinge gedacht werden: Transport der Schauspieler, Catering, Maske, Regenschutz und natürlich an die Technik. Da waren Know how und viele helfende Hände gefragt. Ein Drehplan musste erarbeitet werden und alles reibungslos ablaufen, denn man hatte nur einen Drehtag.

Nach kurzer Probenphase wurde im Juli mit 15 Beteiligten und sicherem Abstand gedreht. Zur großen Freude der Theatergruppe, stellte die Firma Klingele Bestattungen einen Sarg als Requisite zur Verfügung.

Mit viel Motivation und Tatendrang konnte die Theatergruppe endlich wieder schauspielern. Wenn auch in anderer Form, nämlich als Filmschauspieler. Eine neue Erfahrung für alle.

Der Kurzfilm soll das geplante Theaterstück der Gruppe nicht ersetzten. Sie bezeichnet ihn als Vorläufer. Vorläufer zu einem Theaterstück, was es in der Zukunft, ohne Coronavirus-Gefahr, hoffentlich geben wird.

Das Projekt offenbarte der Gruppe, dass es in schwierigen Situationen, auf kreative Lösungen ankommt. Kreative und innovative Lösungen, an denen es uns momentan oft fehlt.

Unter der Regie von Natalie Hilgarth und Pablo Mayer und der Kameraführung von David Klingele ermitteln Inspektor Voß und seine Kollegen im ersten Mordfall des Sanatorium Les Cerisiers.

Der Kurzfilm wird am 12. September um 18:00 Uhr auf der Internetseite der

Theatergruppe veröffentlicht:

www.mordimsanatoriumfilm.de 

Wie alle bisherigen Theatervorstellungen der RFGS Theater AG ist der Film kostenlos.