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Wahl des Profilfachs

Hinweise zur Wahl des Profilfachs

Mit der Anmeldung an das Technische Gymnasium stehen Sie vor folgender Wahl:

·Profilfach Mechatronik (Maschinenbau-Elektrotechnik, Steuerungstechnik)

·Profilfach Informationstechnik

·Profilfach Technik und Management

·Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik


Wie unterscheiden sich die vier zur Wahl stehenden Profilfächer?

·Profilfach „Mechatronik (Maschinenbau-Elektrotechnik, Steuerungstechnik)“

Der praxisnahe Unterricht in diesem Profil vermittelt vielfältige Einblicke in die Arbeitsgebiete der Ingenieurwissenschaften. Diese erstrecken sich im Maschinenbau von der Bauteilentstehung, -auslegung und -herstellung bis hin zur Analyse und Beurteilung der Energieumwandlung technischer Systeme. In der Elektrotechnik werden in den Gebieten der Digital- und Wechselstromtechnik Schaltungen entworfen, dimensioniert und analysiert. Der Theorieunterricht wird dabei durch Übungen in Werkstätten und Labors begleitet. Im Fach „Angewandte Technik“ lernen die Schüler wichtige Schritte der Fertigungstechnik im Maschinenbau (z. B. Bohren, Drehen, Fräsen) und in der Elektrotechnik (z. B. Herstellen einer Platine) kennen.

Insgesamt führt dieses Profilfach in ein breitgefächertes technisches Anwendungsgebiet ein. Auch bei der Wahl dieses Schwerpunkts erfahren die Schüler des TG eine informationstechnische Grundausbildung im Fach „Computertechnik“. Die Schüler lernen hier neben den Grundlagen in der Computeranwendung und computerunterstütztem Zeichnen (CAD) aus einer großen Zahl von Wahlthemen wichtige Bereiche kennen: u.a. objektorientierte Programmierung, Arbeiten mit Simulationsprogrammen, Computer-Algebra-System.

 

·Profilfach „Informationstechnik“

Dieses Profil umfasst ein breites Spektrum der Informationstechnik in den Bereichen Hardware und Software.  Dazu gehören z.B. objektorientierte Softwareentwicklung, Microcontroller-Programmierung, Datenbanksysteme, Betriebssysteme, Netzwerke u.v.m.
In allen Bereichen werden fundierte theoretische und praktische Grundkenntnisse erworben. Durch die Arbeit am Rechner im Rahmen der Fächer  „Angewandte Informationstechnik“ und „Computertechnik“ wird ergänzend der Umgang mit Anwendersoftware und Entwicklerwerkzeugen vermittelt.  

Das Profilfach „Informationstechnik“ wurde wegen des großen Bedarfs computerorientierter Berufe eingeführt und übt auf Schüler eine große Anziehungskraft aus. Es ist aber unbedingt zu beachten, dass bei der Wahl dieses Schwerpunkts gute bis sehr gute Leistungen im Fach Mathematik Voraussetzung sind – auch im Hinblick auf einen späteren Studienerfolg.

·Profilfach „Technik und Management“

Zum Profil „Technik und Management“ zählt das gleichnamige, sechsstündige Profilfach, das in den ersten beiden Jahrgangsstufen durch das zweistündige Fach „Projektmanagement“sowie im Wahlbereich durch das Fach „Volkswirtschaftslehre“ ergänzt wird. In der modernen Arbeitswelt werden Kenntnisse an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft immer wichtiger. Wer zukünftig als Ingenieur erfolgreich bestehen will, der muss mehr können als Maschinen und Anlagen zu konstruieren. Betriebswirtschaftliche Voraussetzungen und Folgewirkungen der Ingenieurstätigkeit rücken stärker in das Blickfeld als bisher.

Das Profilfach ist interdisziplinär angelegt und verbindet technische Inhaltsschwerpunkte mit vertieften wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen. Es berücksichtigt die Verflechtung von technischen und ökonomischen Zielsetzungen zur Erfassung technischer Gestaltungs- und Lösungsmöglichkeiten. Es soll die wirtschaftlichen Auswirkungen technischer Vorgänge aufzeigen. Zu den Schwerpunkten gehören Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften, Computertechnik, Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, Festigkeitslehre, Technische Kommunikation, Beschaffungs- und Absatzprozesse, Kostenrechnung.

·Profilfach „Gestaltungs- und Medientechnik“

Hier lernen die Schüler, Aufgaben in den Bereichen Produkt- und Mediengestaltung zu bewältigen. Sie kennen deren Grundregeln, können ihren Einsatz beurteilen und die Ergebnisse begründen. Das Profilfach umfasst Grundlagen der Form- und Farbgestaltung, der Typografie, des Layouts, der Fotografie und Designgeschichte. Bei der Produktgestaltung werden aus dem technischen Bereich Inhalte der Darstellungstechniken, Zuordnungen von Werkstoffen und Fertigungsverfahren sowie Kenntnisse über ergonomische Zusammenhänge hinzugezogen. Die elektronischen Medien verlangen Kenntnisse in den Bereichen Soft- und Hardware, die in den Profilfächern und im Fach „Computertechnik“ vermittelt und eingeübt werden.

Mit „Gestaltungs- und Medientechnik“ vervollständigen wir unser Angebot und bieten jetzt sämtliche Profile des Technischen Gymnasiums an. Wir schlagen eine Brücke von der Technik in ihren verschiedenen Ausprägungen in die gestalterischen Bereiche der Produkt- und Mediengestaltung. Das Profil wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die Interesse an Technik, Ästhetik und Kommunikation haben und bereit sind, gesellschaftliche Zusammenhänge zu durchdringen. Überdurchschnittliche zeichnerische und gestalterische Fähigkeiten sollten vorhanden sein.