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Badminton-Turnier-2012

15.04.2012

...Traditionell am letzten Tag des schriftlichen Abiturs (6.März 2012) jagten alle 10 Klassen der Jahrgangsstufe 11 und 12 des Technischen Gymnasiums Ball und Gegner übers Feld. Da jede Klasse zwei Mannschaften ins Rennen schickte, tummelten sich ab 8.00 Uhr weit mehr als 100 Aktive in der Gerhard-Graf-Halle. Anlässlich dieses Sportgroßereignisses stand es außer Frage, dass die zum Schuljahresende scheidende Sportlehrerikone Günther Speck es sich nicht nehmen ließ, ein letztes Mal zum Mikrofon zu greifen, um Aktive und Zuschauer in seiner unnachahmlich herzlichen Art zu begrüßen. Nachdem er mit seinen Sportkollegen Georg Hiller und Jörg Schuran den Startschuss gegeben hatte, nahm das Wettkampfgeschehen bei der schnellsten Rückschlagspiel-Sportart der Welt (Ball bis zu 300 km/h) zügig Fahrt auf. Endlich bot sich den Schülerinnen und Schüler der TG-Jahrgangsstufen die Gelegenheit, dass in den vergangenen Wochen Gelernte im Wettkampf anzuwenden und umzusetzen.

Ausnahmslos kämpften Schülerinnen und Schüler mit viel Einsatz und Ehrgeiz „brutalmöglichst“ (Begriff ist gleichermaßen der Schüler- als auch Politikersprache entlehnt) um den Sieg. Ehrgeizig und verbissen wurde um jeden einzelnen Ball (Shuttle) gekämpft, da jeder Punkt in das Endergebnis einfloss; dennoch kam der Fairplaygedanke nie ins Hintertreffen. Und als dann die letzten Clears, Drops und Smashs gespielt waren, stand das Team „Andorra“ aus der 12/1 als ungeschlagener Turniersieger fest. Auf den folgenden Plätzen folgte ein weiteres „Kleinstaatenteam“, nämlich Honduras (11/1), und erst dann kam das Team Deutschland (12/2). Letztendlich hatten aber alle gewonnen: nämlich sowohl Spiel- als auch Wettkampferfahrung. Bemerkenswert war auch, dass sich nach Turnierende einige Schüler/innen, die bis dato Zuschauer gewesen waren, noch animieren ließen, selbst den Schläger in die Hand zu nehmen,um noch ein wenig Badminton zu spielen. Ein weiterer guter Grund, die schöne Tradition dieses Richard-Fehrenbach-Badmintonturniers unter dem Motto „alle Jahre wieder“ im nächsten Jahr fortzuführen.

Jörg Schuran