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Zu Besuch in der Wiege der Renaissance…

02.06.2016

Am 09.05. haben wir uns um vier Uhr morgens mit all unserem Gepäck in Freiburg getroffen, um die zwölf Stunden Busfahrt nach Florenz anzutreten. Entsprechend der Uhrzeit haben wir einen großen Teil der Fahrt schlafen können, jedoch kamen wir nicht umhin die wunderschönen Alpen, die sich während der Fahrt durch die Schweiz vor uns erstreckten zu bestaunen.

Nachdem wird die Klasse abgesetzt hatten mit der wir uns den Bus teilten, kamen wir gegen Abend in Florenz an. Dort haben wir zuerst unsere Zimmer bezogen, bevor wir gemeinsam die wichtigsten Orte der Stadt kurz besichtigt haben. Danach war es uns selbst überlassen ob wir zurück ins Hotel gehen oder ob wir noch etwas die Stadt erkunden.


Am nächsten Morgen haben wir bei einer Stadtführung weitere Eindrücke von Florenz gesammelt, so haben wir vom Piazza della Signoria über die Ponte Vecchio bis zum Dom die gesamte Altstadt und ihre Architektur kennen gelernt. Neben Gotik und Barock haben wir  vor allem viele Bauten der Renaissance, für welche Florenz bekannt ist, bewundern können. Nachmittags sind wir dann über die Kuppel in die Spitze des Doms gestiegen. Doch so atemberaubend der Ausblick auch war, Leute mit Höhenangst bekommen dort oben ganz schön Nervenflattern.

Der geplante Ausflug nach Lucca, Pisa und ans Meer, welcher für den Mittwoch geplant war, fiel wortwörtlich ins Wasser, da wir neben dem von dort an leider schlechten Wetter auch noch eine Panne mit dem Bus hatten. So haben wir spontan das Programm getauscht und eine Stadtralley durch Florenz gemacht. Anschließend haben wir eine Kunstausstellung im Palazzo Strozzi besucht, die zu manch einer Diskussion mit der Frage „Ist alles Kunst was im Museum hängt?“ geführt hat.

Unser letzter Tag der Sprachfahrt führte uns dann doch noch raus aus Florenz. Nachdem wir die andere Klasse geholt hatten fuhren wir direkt nach Lucca. Als erstes haben wir die Stadt, die von einer riesigen Mauer umrandet wird, auf eigene Faust erkundet, bevor wir anschließend eine zweistündige Stadtführung machten.
Im Verhältnis zur Größe von Lucca gibt es dort endlos viele Kirchen, so haben wir nur sehr wenige der über 100 Kirchen zu Gesicht bekommen. Wegen des straffen Zeitplans hatten wir leider nicht so viel Zeit um die Stadt in vollen Zügen genießen zu können, dafür ging unsere Reise nun weiter ans Meer.

Trotz des starken Windes war es relativ warm, sodass es natürlich verlockend war, zumindest mit den Füßen ins Wasser zu gehen, was bei manchen mehr und bei anderen weniger funktioniert hat.
Zum Schluss haben wir noch einen, leider sehr kurzen, Abstecher nach Pisa gemacht um den schiefen Turm anzuschauen und nach letzten Souvenirs zu suchen, bevor wir zurück nach Florenz gefahren sind.
Um den letzten Abend und somit auch die Sprachfahrtausklingen zu lassen, sind wir alle zusammen typisch italienisch essen gegangen, bevor wir am nächsten Morgen die Heimreise angetreten haben.

So sind wir am Freitag erneut 12 Stunden mit dem Bus gefahren bevor wir, vorbei an der italienischen Landschaft, dem Meer und schlussendlich den Alpen wieder in Freiburg angekommen waren, wo wir uns schließlich verabschiedeten und nach einer gelungenen Sprachfahrt den Weg in die Pfingstferien angetreten haben.