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Studienfahrt in die goldene Stadt der 13er unseres TGs

30.11.2015

... der Bericht der TG13/2

Im Rahmen der Studienfahrt der 13. Klassen des Technischen Gymnasiums sind wir mit unseren Klassenlehrern Frau Sinn und Herrn Tie in die goldene Stadt Prag gefahren.

In Vorfreude auf die Stadt konnten wir die lange Fahrt gut ertragen. Wir kamen spät abends an und bezogen unser Hotel, später sammelten einige von uns ihre ersten Eindrücke von Prag.

Am nächsten Morgen begannen wir mit einer 3stündigen  Stadt-Tour mit unserer Reiseleiterin, welche sämtliche Führungen mit uns unternahm. Dadurch bekamen wir eine gute Orientierung, die uns in unserer Freizeit sehr hilfreich war. Abends besuchten wir gemeinsam das für Prag bekannte Schwarzlichttheater METRO. Es war unterhaltsam und interessant zu sehen, wie die Künstler mit Hilfe von Schwarzlicht und Neonstreifen eine Geschichte darstellten.

Der Mittwoch begann mit einer Führung durch das jüdische Viertel, wobei wir viel über das Schicksal, die Gewohnheiten und Traditionen der Juden in den vergangenen Jahrhunderten lernten.

Dieser Tag war ein Nationalfeiertag in der Tschechischen Republik, daher war eine feierliche Stimmung in der Stadt. Es wurde der Sieg über den Kommunismus und der Beginn ihrer Republik gefeiert.

Unseren letzten Tag begannen wir auf den Spuren des Kommunismus und besuchten eine äußerst interessante Bunkeranlage, die uns als technisch interessierte Klasse begeisterte. Besonders spannend waren die alten Waffen, die wir zum fotografieren benutzen durften.

Am Nachmittag besuchten wir die Prager Burg und ihre Anlage, in der alle Baustile vertreten  sind. Anschließend liefen wir durch das Goldene Gässchen, das weltbekannt ist und berühmt für die sehr kleinen Häuser. In einem davon lebte auch Kafka einmal.

Den Abend rundeten wir mit einem Essen und einer Bootsfahrt auf der Moldau ab. Durch die Fahrt rückten wir als Klasse näher zusammen.

Am Freitag traten wir die anstrengende Heimreise an.

Chrsitian Unger TG13/2

 

... und der Bericht der 13/5

Vom 26. - 30.10 waren wir in Prag, der Hauptstadt Tschechiens. Nach einer neunstündigen Busfahrt kamen wir in unserem 3 Sterne Hotel an.

Am Montag Abend starteten wir unsere Tour mit einer nächtlichen Schifffahrt auf der Moldau. Währenddessen wurden wir mehrsprachig auf verschiedene Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.

Am nächsten Tag hatten wir eine Stadtführung mit einem örtlichen Guide. Wir wurden über die 4 verschiedenen Stadtteile informiert, die sich erst spät zu der Stadt Prag zusammengeschlossen haben. Nach einigen Stunden Freizeit ging es dann für alle Interessierten auf die Prager Burg. Sehr beeindruckend war die Aussicht über die ganze Stadt. Anschließend besuchten wir noch eine Vorstellung des Schwarzlicht-Theaters. Solche Theater gibt es mehrere in Prag.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet am Mittwoch verbrachten wir den halben Tag in Theresienstadt, einem ehemaligen Konzentrationslager. Es war erschreckend zu sehen, unter welchen Umständen die Juden früher leben mussten und wie viele auch dort ihr Leben gelassen haben. Nach einer Führung über die Anlage ging es noch ins Ghetto-Museum. Wieder zurück in Prag fuhren wir ins jüdische Viertel und besichtigten dort einen Friedhof und eine Synagoge.

An unserem letzten Tag in Prag, ging es noch einmal in die Prager Umgebung. Mit dem Bus fuhren wir zur Burg Karlstein. Dort hatten wir eine englischsprachige Führung und eine Aussicht über den ländlichen Teil Tschechiens. Am Nachmittag fuhren wir mit der Straßenbahn zur ältesten Brauerei Prags. Dort wird seit dem 15. Jahrhundert nur eine Biersorte gebraut, die auch nur im eigenen Restaurant ausgeschenkt wird. Nach einer Verkostung und einem kurzen Film konnten wir die verschiedenen Bereiche besichtigen und wurden über den Vorgang des Bier Brauens informiert. Zum Abschluss gab es dort noch ein typisches Abendessen mit Bier und Knödeln. Am Freitag ging es schon sehr früh wieder zurück nach Hause.

Das Wetter in Prag war oft bedeckt, aber es war noch relativ warm. Während der verschiedenen Aktivitäten blieb auch genug Freizeit, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden oder gemeinsam die Zeit zu genießen. Verwirrend war teilweise der Einsatz der fremden Währung und manch andere Sitte oder die Sprachbarriere. Im Großen und Ganzen hatten wir eine schöne Zeit in Prag, in der wir viel Neues und Unbekanntes gesehen und erlebt haben.