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Abschlussfahrt der TG-Klassen 2010

14.06.2010

Die Berichte der Beteiligten im Einzelnen:

Berlin – Abschlussfahrt 13/1

„Berlin wir kommen“, so wurde es lautstark im Zug verbreitet. Unser Hotel lag im Stadtteil Friedrichshain. Optimale Lage mit nicht so optimalen Zimmern, bzw. Türen ... Frau Sinn kann dies bestätigen! Trotz unseres straffen Programms, das wir hier in Berlin abarbeiten mussten(!), blieb man oft lang wach, teils sogar bis in die Morgenstunden.

Unser Top-Reiseleiter Jochen Klohn, mit seinem Assistenten Bruno, hatte nichts im Programm weggelassen. Von Theater- und Museumsbesuchen, über das Stasigefängnis in Hohenschönhausen, bis hin zum einmaligen Besuch im Paul-Löbe-Haus und im Bundestag war alles dabei.

Gernot Erler klärte uns dann noch über die aktuelle politische Situation auf und beantwortete unsere Fragen, wie zum Beispiel: „Warum sollte ich ihrer Meinung nach die SPD wählen?“

Die Woche ist schnell rumgegangen, für manche wahrscheinlich viel zu schnell…

Guiliana Falasca TG 13/1


Auschwitz – nicht Lloret de Mar – die Studienfahrt der 13/2

Es ging um die Versprachlichung von Sprachlosigkeit, um die Begriffsfindung für  Gefühle, um die persönliche Bewertung von Geschehenem.
Knapp 24 Stunden Zugfahrt – Blumenpflücken in Polen während der Fahrt verboten – hin und ebenso lang wieder zurück; danach konnten sich unsere Schüler die Massentransporte jüdischer Familien in fensterlosen, leeren Güterwaggons  vorstellen können.
Viel Planung ging voraus, die Reservierung in der Gedenkstätte in Oswiecim, die Führungen in Auschwitz I und Birkenau, der Aufenthalt in Krakau.
Herausgekommen ist unserer Ansicht nach eine Gedenkstättenfahrt, die ein großer Erfolg war.
Sie hat viele Schüler zu tieferer Einsicht über die schrecklichen Verbrechen des NS-Regimes gebracht. Plötzlich war auch persönliches Schuldgefühl bzw. Scham als Angehöriger der gleichen Nation ein großes Thema in der Nachbesprechung. Mehrere Schüler äußerten den Wunsch, noch einmal nach Auschwitz/Birkenau zu fahren, um dann mehr Zeit zur individuellen Betrachtung zu haben. 


Wir haben am ersten Tag das Stammlager besucht, fachkundig angeleitet durch eine Mitarbeiterin des DPJW (deutsch-polnischen Jugendwerkes). Schockiert waren wir nicht nur von den gezeigten Ausstellungsstücken, sondern auch von zahlreichen Familien, die einen „Tagesausflug“ mit Kind dorthin unternommen hatten. Unvorstellbar.
Am zweiten Tag fuhren wir nach Birkenau, beeindruckend durch die Größe, die generalstabsmäßig geplante Anlage, die Gleise, die im Nirgendwo endeten.

Der gesamte Bericht ist hier als .pdf herunterzuladen:

Fr. Wahrer, Hr. Ellwanger